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Wie man Mikrozement für die Dusche richtig anwendet

Vor Jahren stand ich in einer winzigen Altbau-Nische, kalkfleckige Fugen, rutschiger Boden, und fasste den Entschluss: Die nächste Dusche wird fugenlos, robust und elegant – mit Mikrozement. Genau dorthin führt dich dieser Leitfaden: Von der durchdachten Planung mit passendem Duschtyp, Ablauf und Gefälle über die richtige Systemwahl mit geprüfter Nassraum-Versiegelung bis zur absolut dichten Untergrundvorbereitung.

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Planung und Materialwahl für die fugenlose Mikrozement-Dusche

Bevor du irgendwas anrührst, kläre den Duschtyp: Walk-in mit großflächigem Boden oder Nische mit klar definierten Wandanschlüssen. Wähle die Ablaufart – klassischer Bodenablauf oder eleganter Lineardrain – und plane ein Gefälle von 1,5–2% konsequent zum Ablauf. Für den Look: Setz dir klare Farb- und Texturziele (z. B. matt und fein für ruhige Bäder, satin und lebendig für mehr Charakter). Entscheidend ist die Systemwahl: Nutze nur Mikrozement-Systeme mit geprüfter Nassraum-Versiegelung (2K‑PU) und wähle im Bad eine Körnung von 0,1–0,5 mm – grober für den Boden, feiner für die Wände. Für Griffigkeit kommt am Boden ein Anti-Rutsch-Additiv in den Lack. Der robuste Aufbau lautet: Untergrund stabilisieren → Abdichtung sauber zweilagig → Mikrozement Basis/Finish abgestuft auftragen → 2K‑PU-Versiegelung doppelt, randgenau, ohne Staubeinschlüsse.

Ultra-kompakte Materialübersicht mit Verbrauch
Haftgrund/Primer: Ø 0,2–0,3 kg/m² – rollen, Poren schließen
Abdichtung (flüssig): 2 Schichten à 1,0–1,2 kg/m² – Dichtband/Ecken einbetten
Mikrozement Basis: 1,0–1,5 kg/m² gesamt – Körnung 0,3–0,5 mm
Mikrozement Finish: 0,5–0,8 kg/m² gesamt – Wände feiner
2K‑PU‑Versiegelung: 0,08–0,12 l/m² je Schicht – 2 Schichten
Anti‑Rutsch‑Additiv: 2–4% vom Lack – nur Boden
Idealer Duschaufbau: Untergrund → Abdichtung → Mikrozement‑Basis/Finish → 2K‑PU‑Versiegelung. Setz auf zertifizierte Nassraum-Systeme, prüfe Restfeuchte im Untergrund, maskiere Randfugen sauber und halte Trocknungszeiten strikt ein – so bleibt die Dusche wirklich fugenlos, dicht und pflegeleicht.

Untergrundprüfung und sichere Abdichtung im Nassbereich

Bevor Mikrozement in der Dusche überhaupt eine Chance hat, muss der Untergrund knallhart geprüft werden – sonst bröckelt’s, blättert’s und Wasser zieht ein. 1) Tragfähigkeit: Kratztest, Klebebandtest – wenn Putz oder Farbe mitkommt, runter damit. 2) Ebenheit: Richtlatte anlegen; Abweichungen >2 mm pro 2 m mit Spachtelmasse ausgleichen. 3) Risse: Aufweiten, dann mit Epoxidharz + Quarzsand kraftschlüssig vergießen. 4) Hohlstellen: Abklopfen; lose Bereiche entfernen und neu aufbauen. 5) Feuchtecheck: Folienschnelltest 24 h – Kondens? Dann erst trocknen. Vorgaben: Zementestrich < 4 CM-%; Calciumsulfat im Nassbereich vermeiden oder fachgerecht absperren. Fugen/Vertiefungen sauber spachteln, Bewegungsfugen unbedingt übernehmen, nicht überarbeiten. So legst du die Basis, damit die Abdichtung und später der Mikrozement wirklich halten.

  1. Primer passend zum System auf den tragfähigen, staubfreien Untergrund auftragen – Kanten, Nischen und den Bereich rund um den Ablauf sorgfältig mitnehmen.
  2. Flüssigabdichtung 2‑lagig aufbringen: Erste Lage satt vorlegen, dann Dichtband/Gewebe in alle Ecken, Innen-/Außenecken einbetten; Durchdringungen (Armaturen, Rohrführungen) mit passenden Manschetten sichern.
  3. Anschlussfugen Wand/Boden als elastische Fugen planen – diese Zonen nicht mit Abdichtung überziehen, sondern für die elastische Verfugung freihalten.
  4. Ablauf fachgerecht anbinden: Dichtsystem am Flansch des Ablaufs vollflächig anschließen (Dichtmanschette/Flanschverklebung). Stell dir’s so vor: Untergrund → Primer → Abdichtungslage 1 → Manschette auf Flansch → Abdichtungslage 2 überlappend – alles dicht in die Fläche geführt.

Mini-Checkliste „Alles dicht?“

  • Ecken mit Dichtband und Formteilen eingebettet
  • Durchdringungen (Armaturen, Rohr) mit Manschetten gesichert
  • Boden‑Wand‑Übergang mit elastischer Fuge geplant
  • Nischen komplett mit Gewebe und 2 Lagen behandelt
  • Ablauf/Flansch vollflächig ins Dichtsystem eingebunden

Anmischen und Auftragen: Mikrozement Schicht-für-Schicht in der Dusche

Anmischen ohne Chaos: Sauberer Eimer, frischer Rührquirl und Mischverhältnis nach Hersteller sind Pflicht (z. B. 3:1 Pulver:Harz). Erst 2–3 Minuten homogen rühren, dann 2 Minuten reifen lassen, damit Luft raus und Bindung stabil wird. Achte auf die Topfzeit 30–45 Minuten – was kippt, wird nicht mehr gerettet. Starte an den Wänden, erst dann Boden; den Ablauf abkleben und schützen. Spachtelgänge: Basis 1 als Kratzspachtel (0,6–1,0 mm), trocknen, P80–120 schleifen; danach Basis 2 (0,4–0,8 mm), erneut fein schleifen; am Ende Finish (0,3–0,5 mm) mit gewünschter Struktur, Kanten und Nischen sauber und durchgezogen. Arbeite dünn und gleichmäßig, Kanten nicht antrocknen lassen (keine „nass auf trocken“-Stoßkanten), Kelle ständig reinigen – sonst schleppst du Krümel in jede Bahn.

  • Reihenfolge: Wände → Boden; Ablauf dauerhaft schützen.
  • Schleifen: Staub absaugen, Kratzer vor dem nächsten Gang eliminieren.
  • Konsistenz: Cremig, standfest – wenn’s läuft, mehr Pulver; wenn’s zäh reißt, minimal Harz.
  • Kellenhaltung: Flach für Fläche, steiler an Kanten/Nischen, Druck gleichmäßig.
  • Versiegelung: Dünn, kreuzweise, zweite Lage mit Additiv am Boden für Grip.

Kompakter Ablauf- und Mengenplan (6 m² Dusche)

Schritt Wartezeit Ø-Verbrauch Hinweis
Primer 1–2 h siehe oben Saugverhalten egalisieren
Abdichtung 1 siehe Abschnitt 2 (nur Ablauf)
Abdichtung 2 siehe Abschnitt 2
Basis 1 3–4 h 0,6–0,8 kg/m² Kratzspachtel
Schleifen 15–30 min Absaugen
Basis 2 3–4 h 0,4–0,7 kg/m² Grate glätten
Finish 4–6 h 0,5 kg/m² Wunschstruktur
Versiegelung 1 12–24 h nach Finish 0,08–0,12 l/m² Mikrofaserrolle
Versiegelung 2 4–6 h 0,08–0,12 l/m² Boden: Additiv untermischen
Wasserbelastung nach 72 h Voll belastbar nach 7 Tagen

Praxis-Tipp: Ecken mit schmaler Kelle vorziehen, dann Fläche „frisch an frisch“ anschließen, Ablauf umlaufend fein spachteln und nicht aufwulsten, sonst staut sich Wasser. Für eine robuste Duschfläche lieber drei ultradünne Gänge als ein fetter – so bleibt die Oberfläche dicht, rissarm und leicht zu reinigen.

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Aushärtung, Versiegelung und sichere Rutschhemmung

Aushärtung entscheidet über Haltbarkeit und Optik: Lass die letzte Mikrozementlage 12–24 Stunden ruhen, bis die Oberfläche trocken und staubfrei ist. Erst dann kommt der 2K-PU-Lack drauf. Für die Versiegelung arbeitest du im Kreuzgang – zuerst Kanten, dann die Fläche; die zweite Schicht nach 4–6 Stunden. Halte die Raumlüftung stabil (querlüften ohne Staub), damit der Lack gleichmäßig abzieht. Für die Rutschhemmung im Barfußbereich peilst du DIN 51097 B an (C nur bei dauerhaft starker Nässe). Mische ein Anti-Rutsch-Additiv 2–4% in die letzte Lackschicht am Boden oder streue es fein ein – nur auf dem Duschboden, nicht an den Wänden.

  • Optik steuern: Matt kaschiert Wasserflecken und wirkt ruhiger (ideal für den Boden), Satin betont Struktur und Farbtiefe (stimmig für Wände).
  • Versiegelungstechnik: Dünn, gleichmäßig, Kreuzgänge, sauberer Walzenwechsel zwischen den Schichten.
  • Rutschklasse: Ziel DIN 51097 B; nur bei sehr nasser Nutzung auf C gehen.

Praxis-Hack: Erst eine Testfläche von 1 m² versiegeln, Haptik und Griff checken (nass und trocken), dann die gesamte Dusche durchziehen. So triffst du sicher die richtige Rutschhemmung und Glanzstufe, vermeidest Überdosierung vom Additiv und bekommst eine dauerhafte, pflegeleichte Oberfläche.

Pflege, schnelle Reparaturen und Langzeitschutz der Mikrozement-Dusche

Pflege der Mikrozement-Dusche ist kein Hexenwerk, aber sie verlangt Konsequenz. Direkt nach dem Duschen mit einem Abzieher Wasser entfernen, damit sich keine Kalkränder festsetzen. Für die Reinigung nur pH-neutrale Reiniger nutzen; keine Scheuermittel, Chlor oder Essig – das killt die Versiegelung. Statt harter Schwämme lieber weiche Pads verwenden. Für den Langzeitschutz: Alle 2–3 Jahre eine dünne PU-Schutzschicht am Boden auffrischen, damit die Versiegelung abriebfest bleibt. Silikonfugen einmal jährlich checken und bei Bedarf erneuern, sonst kriecht Feuchtigkeit in die Kanten.

  • Wiederholschutz: Boden mit PU-Lack nachrollen; Kanten und Silikonfugen prüfen.
  • Reinigung: pH-neutral, weich, streifenfrei; nach dem Duschen abziehen.

Schnelle Reparaturen lohnen sich, bevor kleine Stellen groß werden. Mikrokratzer? Lokal mit P320–400 anschleifen, gründlich entstauben und punktuell nachlackieren. Abplatzer? Die Stelle konisch anschleifen, eine dünne Mikrozement-Paste im passenden Farbton spachteln, trocknen lassen, danach neu versiegeln. Für die Einordnung: DIY bei 6 m² braucht meist 2–3 Arbeitstage plus 3–5 Tage Wartezeiten. Materialien liegen grob bei 18–30 €/m². Fachbetrieb: etwa 80–120 €/m² – je nach Region. Wichtig: Erst nach 72 Stunden normal duschen; die volle chemische und mechanische Belastbarkeit ist erst nach 7 Tagen erreicht.

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